Programm Monitoring

Monitoring

Die anrechenbaren Emissionsreduktionen werden jährlich im Rahmen des Monitorings aufgrund der tatsächlich durch den Wärmeverbund gelieferten Wärmemenge berechnet. Die Berechnung basiert auf den Vorgaben des BAFU und wird von einer Verifizierungsstelle geprüft.


Um diese Berechnung durchführen zu können, benötigt Neosys:


  • Liste der Wärmebezüger mit Informationen zum Anschlussjahr an den Wärmeverbund, zum Gebäudetyp (Neubau – Altbau, EFH - anderer Typ) und zur ersetzten Heizung (Energieträger und bei Bezügern von mehr als 150 MWh pro Jahr das Alter der ersetzten Heizung). Bei Erweiterungen des Wärmeverbunds muss diese Liste jeweils aktualisiert werden.
  • jährliche Abrechnung der Wärmelieferungen pro Bezüger
  • jährliche Abrechnung des Stromverbrauchs des Wärmeverbunds sowie allfälliger fossiler Verbräuche aus der Deckung der Spitzenlast
  • Aktuelles Betriebs- / Prinzipschema, welches alle Messpunkte ausweist, falls vorhanden
  • Aktueller Plan des Fernwärmenetzes, Stand des Ausbaus
  • Im ersten Monitoringjahr: Datum Aufnahme des Betriebs des Wärmeverbunds
  • Im ersten Monitoringjahr: Datum Beginn Arbeiten (Datum Unterschrift Werkvertrag o.ä.) inklusive Beleg (Auszug Unterschriftenseite Werkvertrag)


Nachweisdokumente wie z.B. Eichprotokolle der Wärme- und Stromzähler oder Verträge, die dem Betreiber des Wärmeverbunds die Rechte auf Bescheinigungseinnahmen sichern, müssen auf Nachfrage vorgelegt werden.


Die benötigten Monitoringdaten müssen jährlich bis Ende Januar des Folgejahres an Neosys eingereicht werden.